Lösung zur Denksportaufgabe

Am Ende meines letzten Artikels habe ich Ihnen eine Denksportaufgabe gestellt. Jetzt haben Sie lange genug auf die Lösung gewartet – immerhin haben wir schon das Jahr gewechselt. Hier kommt die Auflösung:
Die 5 Minuten laufen mit den 10 Minuten über die Brücke.  Macht insgesamt 10 Minuten Zeitbedarf. Danach läuft 5 Minuten zurück. Jetzt laufen die 25 Minuten mit den 20 Minuten über die Brücke. Dann läuft  10 Minuten wieder alleine zurück. Als letzten Lauf, bevor die Brücke einstürzt, laufen 10 Minuten und 5 Minuten auf die andere Seite. Geschafft! Haben Sies herausgefunden? Haben Sie es alleine probiert? Im Internet nachgeschaut? Jemand gefragt? Mit jemand gemeinsam getüftelt? Machen Sie sich bewusst, wie Sie ticken und warum und setzen Sie Ihre Vorgehensweisen bewusst ein – ohne sich dafür zu verurteilen, dass Sie etwas nicht können.

Hier nochmal die Aufgabe: Stellen Sie sich eine Hängebrücke im Dschungel vor. Sie ist schon sehr alt. Das Hanfseil ist sehr dünn, die meisten Bretter fehlen und sind brüchig. Sie und ihre drei Freunde müssen auf die andere Seite, da sie ansonsten im Dschungel sterben müssen. Leider trägt die Brücke nur 2 Personen auf einmal und stürzt in 60 Minuten ein. Es ist Nacht und deshalb benötigen sie zur sicheren Überquerung immer die Taschenlampe. Außerdem sind Sie und Ihre Freunde unterschiedlich schnell. Der Schnellste braucht 5 Minuten zur Überquerung, der Zweite 10 Minuten, der Dritte 20 Minuten und der Langsamste von Ihnen 25 Minuten.

Wie schaffen Sie es vor Einsturz der Brücke auf der anderen Seite anzukommen?

Vom Wert der Zeit

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Ich möchte Ihnen gerne einen Ausschnitt aus dem Buch „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ vorstellen. Ausgangslage der Geschichte ist, dass 1 von 5 Männern das Rentenalter nicht erreichen. Ein Finanzberater nimmt dies zum Anlass und stellt die Frage was Sie als Mann am besten mit 5000 Dollar Steuerrückerstattung machen sollten.

Sollen Sie das Geld anlegen, damit es in 25 Jahren doppelt so viel Wert ist und Sie es auf der hohen Kante haben wenn Sie in Rente sind?

Doch werden Sie überhaupt so alt?

Können Sie das Geld vielleicht so investieren, dass es dazu beiträgt, dass Sie richtig alt werden, eventuell Urgroßvater?

Der Vorschlag im Buch lautet: Investieren sie das Geld in etwas das Ihnen JETZT wichtig ist. Zum Beispiel eine Reise in die Rocky Mountains mit Ihrer Familie. „Wandern, Fischen, Wildwasser Rafting, Lagerfeuer…“ Sie werden dort eine sehr gute Zeit haben und voll schöner Erinnerungen durch gemeinsame Erlebnisse zurückkommen. Und dazu werden auch die gemeinsamen Familienstreitigkeiten, ihren Teil beitragen. Jetzt, wo Ihre Kinder noch mit Ihnen vereisen möchten, jetzt wo Sie gesundheitlich noch fit sind, jetzt wo das Geld tatsächlich auf dem Konto liegt. Und jetzt, wo Sie vielleicht durch den frühen Tod eines Freundes aufgerüttelt sind.  Weiterlesen

Der Urlaub ist vorbei – es wird Zeit zu verreisen!

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Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass eine Diät zwischen Neujahr und Weihnachten stattfinden sollte, wenn Sie erfolgreich sein soll, und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ähnlich empfinde ich es mit dem Urlaub. Das schöne Leben sollte nicht nur im Urlaub stattfinden, sondern zwischen den Urlauben. Stattdessen arbeiten wir vor dem Urlaub nochmal mit Vollgas, damit wir ja alles wegschaffen, sprich wir geben Vollgas wenn der Akku eh schon leer ist. Das ist so, als ob wir nur noch 5 l Benzin im Tank haben und beschließen auf der Autobahn mit 180km/h nach Kroatien zu fahren.

Nein, in dem Fall würden wir beschließen mit 50km/h durch die Stadt zur nächsten Tankstelle zu kommen und da gibt es erstmal nichts Wichtigeres. Keine unnötigen Fahrten.
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Sozialer Beruf? – Nein Danke!

In den letzten zwei Wochen hatte ich sehr besondere und anregende Gespräche mit einem leidenschaftlichen, selbstständigen Hundeschulinhaber, einer engagierten angestellten Führungskraft und einer lebensbejahenden Erzieherin in Mutterschutz. Es ging um Themen, welche bei mir immer wieder hochkommen. Die Bezahlung bestimmter Berufe,  das Gefühl der ungerechten Einkommensverteilung und die Wertigkeit wofür wir Geld ausgeben. Dies hat mich zu diesem Blogartikel motiviert.

Denjenigen denen wir unsere Kinder anvertrauen z.B. KindergärtnerInnen, ErzieherInnen sind wir nicht bereit ein Spitzengehalt zu zahlen. Es ist ja ein sozialer Beruf. Die bekommen dafür etwas, was man für Geld nicht kaufen kann, ein Lächeln, ein Stück kindlicher Phantasie, Sie dürfen bei Ihrer Arbeit basteln, sind viel an der frischen Luft. Und Kinder, na ja, die können ja nicht so schwer zu handhaben sein. Im Gegensatz zur Entwicklung von Apps, der Reparatur von Elektrogeräten oder dem Managen von Investmentfonds… Weiterlesen

Ein Mann mit ganz besonderen Fähigkeiten

„Anders als sehr, sehr gute Basketballer“, so der Reporter.

Stephen Curry füllt die Hallen schon zum Aufwärmtraining und selbst Dirk Nowitzki ist ein Fan von ihm. Mir hat es die Besonderheit seiner Fähigkeit und seine Art damit umzugehen angetan. Er wirft 3er am laufenden Band. Für alle, die mit Basketball nichts am Hut haben oder vom Schulsport negativ geprägt sind: ein 3er ist ein Wurf, der von besonderer Weite in den Korb geworfen wird und dafür die höchste Punktzahl erhält.

Stephen Curry ist eigentlich zu klein für Basketball, er hätte sich mit seinem Talent für andere Sportarten entscheiden können oder einen „anständigen“ Beruf lernen können. Oft übersieht man als Fan wieviel die Leute auf sich genommen haben um ein Superstar zu sein. Und vor allem, was sie weiter auf sich nehmen um das zu bleiben. Weiterlesen

Für die Kollegen die nicht mehr da sind

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Bei meinem letzten Artikel habe ich eine Geschichte über den letzten Tag im Arbeitsleben veröffentlicht. Und jetzt, geht es auch um den letzten Tag im Arbeitsleben. Einen Wendepunkt im Berufsleben, wie ich ihn nicht auf dem Schirm hatte, als ich mir überlegte worüber ich so schreiben werde. Wendepunkte durch Neuorientierung, Stellenwechsel, durch Schwangerschaft, durch Krankheit,…doch durch Tod?!

Vielleicht weil es sich um keinen Wendepunkt handelt, sondern einen Endpunkt. Für den Betroffenen selbst. Doch was ist mit den Leuten um einen herum? Für sie ändert sich vieles. Weiterlesen

Der letzte Arbeitstag im Berufsleben und ein Korb voller Rosen

Heute möchte ich Sie mit einer schönen Geschichte zum Nachdenken anregen, inspirieren, vielleicht auch zu Tränen rühren. Es geht dabei um einen ganz besonderen Wendepunkt im Berufsleben, nämlich den letzten Arbeitstag bevor es in die Rente geht. Lehnen Sie sich zurück, nehmen Sie sich Zeit. Die Geschichte wurde von Birgit Kummer geschrieben und am 25.10.2008 in der „Thüringer Allgemeine“ veröffentlicht.

„Zugfahren geht schnell, wenn man Glück, und ist bequem, wenn man einen Platz hat. Selten aber passiert eine Geschichte wie die, die sich in einem ICE zwischen Berlin und Leipzig zugetragen hat. Da betrat eine Frau Anfang 30 mit zwei etwa 10 und zwölf 12 alten Kindern den gut besetzten Speisewagen, am Arm einen großen Korb voller Rosen. Mit freundlicher Stimme fragte sie, ob ihr die Anwesenden einen Moment Aufmerksamkeit schenken würden. Weiterlesen

Eine Doktorarbeit schreiben…letzter Teil

Welche besonderen Reaktionen anderer Leute hast du dir eingeprägt?

Besonders glücklich war ich, als ich es geschafft hatte einen Entscheidungsbaum zu programmieren! Mit Ja und Nein Button und schlussfolgernder Handlungsempfehlung. Voller Stolz führte ich diesen meinen Kindern vor, woraufhin meine 9-jährige Jüngste meinte: „Mama, du bist voll kindisch.“

Und weiterhin als mein Chef mir meinen absoluten Tiefpunkt am Schreibtisch ansah und sagte: „Wir gehen jetzt einen Kaffee trinken.“ Und dort unterhielten wir uns dann über alles andere nur nicht die Doktorarbeit. Danach ging es mir viel besser. Weiterlesen

Eine Doktorarbeit schreiben… Teil 2

Lesen Sie heute die Fortsetzung des Interviews. Ich wünsche viel Vergnügen!

Wie waren deine persönlichen Rahmenbedingungen während du an deiner Doktorarbeit gearbeitet hast?

Na ja, nicht ganz so rosig. Ich hatte zu Beginn der Doktorarbeit 4 Kinder, die Jüngste war 5 und der Älteste 12, war verheiratet, arbeitete in einem Teilzeitjob und war ehrenamtlich als Finanzvorstand im örtlichen Fußballverein tätig.

Positiv war, dass die Doktorarbeit eng verknüpft war mit dem Forschungsprojekt, so dass sich Synergien ergaben. Jedoch war dort genügend zu tun und außerdem hielt ich auch noch Vorlesungen, so dass sich die Arbeit auf meine Freizeit und somit überwiegend auf die Abend- und Nachtstunden konzentrierte.

Von den gesamten 4,5 Jahren habe ich zum Ende hin etwas mehr als 1,5 Jahre reine „Schreibzeit“ benötigt, die andere Zeit war für Forschungsarbeit, Recherche und Veröffentlichungen im Hinblick auf die Doktorarbeit. Weiterlesen

Eine Doktorarbeit schreiben und wie aus einem Traum ein Ziel wird

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Vor kurzem saß ich mit meinen Freundinnen zusammen. Die Coachin unter uns sagte „Während der Schulzeit haben wir zu Lehrern oder jemand mit Doktortitel voller Respekt oder Ehrfurcht aufgeschaut. Und jetzt haben wir diese Berufe mitten unter uns.“ Und die Kriminaloberkommissarin unter uns ergänzte „Und siehe da, es sind auch nur Menschen.“ Und die Lehrerin sagte: „Respekt vor Lehrern, schön wärs!“.

Im heutigen Blogbeitrag hat sich die Freundin, welche sich den Doktortitel erarbeitet hat, zu einem Interview bereit erklärt.

Ich verfolge mit dem Artikel das Ziel, dass Sie von Ihren Erfahrungen profitieren können, Wissen hinzugewinnen, was eine Doktorarbeit bedeutet und einen sehr persönlichen Eindruck gewinnen, welche Leistung dahintersteckt.

Da das Interview viele Informationen birgt, werde ich es auf 3 Erscheinungen im Februar aufteilen. Ich wünsche eine gute Lektüre von Teil1 ! Weiterlesen