Meine Arbeit macht mich…

Schauen Sie doch mal, was bei meiner Mini-Umfrage unter den Besuchern beim Tag der offenen Tür „Alfons & Emma“ in Pforzheim gestern herauskam:

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Und wie ist es bei Ihnen? Vielleicht würden Sie ja gerne mit Jemandem von „da oben“ tauschen.  Machen Sie noch heute einen Mini-Klitze-Kleinen Schritt dafür. Jetzt!!! Gleich!!! …etwas, dass Sie schon immer mal machen wollten. Genießen Sie das Gefühl danach:-)

Ihre Sandra Plazibat

Naturcoaching Ausbildung – Teil 1

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Das erste Wochenende der Ausbildung zum „Naturcoach“ habe ich hinter mir.  „Drehorte“ der Ausbildung waren das Seminarhaus „Wandelhaus“ bei Wolfach, die Wälder um das „Wandelhaus“ drumrum und das Besucherbergwerk „Grube Wenzel“. Alles mitten im Schwarzwald.

Das „Wandelhaus“ selbst ist schon ein Erlebnis, da es sich um ein mehrere hundert Jahre altes, ehemaliges Bauernhaus handelt. Möglichst authentisch renoviert, z.B. mit Lehmputz an der Wand, mit Sickergrube und frischem Quellwasser aus dem Wasserhahn und inmitten der Natur.

Was macht so ein Naturcoach? Und wofür steht das Element Erde?

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Von Mensch zu Mensch – altes Eisen schult junge Designer

„Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, wie das mit uns Alten und den jungen Leuten funktioniert. Aber ich bin positiv überrascht: So herzlich und respektvoll wie das abläuft – das beeindruckt mich. Und das Strahlen der Studenten, wenn wir Ihnen etwas Neues zeigen können. Oder besser gesagt, wenn wir Ihnen die alten handwerklichen Techniken zeigen, die gerade bei kleineren Stückzahlen gut einzusetzen sind.“ so Elmar Schuster, Jahrgang 1936 und Teilnehmer des „Pforzheim Revisited“ Projektes. Elmar Schuster hat 1950 – 53 eine Lehre als Schmuckpräger gemacht. Ein Beruf den es so nicht mehr gibt.
Er ist einer der teilnehmenden „Jungs“, wie mir Fabian Jäger, mein Interviewpartner und „Jungoldie“ im Projekt berichtet.

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Januar Impuls – Halt die Welt an.

Hallo, schön, dass Sie wieder da sind! Und wie siehts bei Ihnen aus?

Bei mir ist es gerade mal 8 Tage her, dass ich wieder angefangen habe zu arbeiten und privat ist so viel los, dass es gefühlt schon März sein müsste. Zwei sehr liebe Menschen sind ordentlich krank und ein Mensch dieser Tage verstorben. Wenn ich mich im engsten Freundeskreis umhöre, geht es dort ähnlich zu. Schnell bin ich dabei mir zu wünschen, dass es anders ist.  Und dabei fällt mir dann der Spruch „Leben ist das was passiert, während du gerade eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“, ein.

Vor allem wenn es um Krankheit und Tod geht, bin ich, wie auch viele andere dabei, mir diesen Teil wegzuwünschen, obwohl er einfach nur ein Teil des Lebens ist. Nicht mehr und nicht weniger und keiner hat auch jemals versprochen, dass es ein Leben ohne diese Anteile gibt. Die Alternative wäre gewesen, nicht geboren zu werden. Irgendwie auch blöd. Gerade das Fühlen, macht doch das Leben so schön. Durch die Traurigkeit, meine Nachdenklichkeit  und die Tränen in den letzten Tagen habe ich auch eine besondere Wärme im Herzen gespürt, entstanden durch Liebe, Zuneigung und Hilfsbereitschaft.

In diesem Moment wünschen sich ganz viele unter uns einfach nur, „bitte lass den Tumor gutartig sein“ oder “ bitte lass Sie oder Ihn wieder aufwachen.“

Es ist völlig in Ordnung und notwendig, dass sich Ihre Welt dann um Ihre eigene Welt dreht. Nehmen Sie sich die Zeit.

Mit besten Wünschen für das kommende Jahr!

Ihre Sandra Plazibat

 

 

Waldehrenamt – oder die Geschichte einer Fernbedienung

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So fing es an: seit ein Hund mein Leben bereichert, machen mir Glassplitter auf dem Boden eine Menge aus. Bei den täglichen Runden denke ich an die empfindlichen Pfoten. Sie glauben gar nicht wie viele Scherben mir seither auf dem Boden auffallen. Und durch meinen treuen Gefährten habe ich den Wald wieder für mich wiederentdeckt. Ebenfalls ein treuer Begleiter, insbesondere aus Kindertagen.
Ich liebe den Wald, er gibt mir viel und so habe ich beschlossen dem einfachen Prinzip vom GEBEN und NEHMEN zu folgen und sammle seither bei meinen Waldspaziergängen regelmäßig Müll. Ich bin spezialisiert auf Flaschen und Plastik.  Die Flaschen eindeutig aus dem Scherbengrund. Ich hoffe, dass die Rehe und anderen Waldtiere dadurch in keine Scherben treten müssen oder Plastik mit Ihrem Essen verschlucken.
Schauen Sie sich das Bild genau an. Ist die Vielfalt nicht faszinierend?!
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Viele Beteiligte am Erfolg – Film ab!

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Paddington 2 – vor kurzem im Kino gestartet. Es ist ein so wunderschöner Film, der vieles transportiert. Vor allem Werte z.B. an den guten Kern in jedem zu glauben. Er passt so wunderbar in diese Lichterzeit, wie ich sie gerne nenne, um Weihnachten herum. Ich habe den Film genossen, inmitten einer Nachmittagsvorstellung, inmitten von vielen Kindern die sehr direkt auf den Film reagieren. Und ich habe selbst Tränen gelacht und geweint.

Als der Film zuende war, folgte wie immer der Abspann. Sehr klasse wurde darin noch eine kleine Raffinesse eingebaut. Die meisten waren da schon aufgestanden, zogen ihre Jacken an, oder waren schon draußen.

Ich hingegen, bleibe beim Abspann gerne sitzen. Ich finde es toll, wie man sich die Mühe macht, jeden Einzelnen Beteiligten am Film aufzuführen. Es sind in diesem Fall bestimmt mehr als hundert Namen. Und es zeigt toll auf, wie es bei jedem Projekt sehr viele Beteiligte braucht, auch die kleinsten Lichter. Akteure aus ganz verschiedenen Fachrichtungen die dazu beitragen, dass so ein Film überhaupt ins Kino kommt. Verschiedene Fähigkeiten die nötig sind. Ein Zusammenspiel aus vielen Rädchen.
Technisch versierte Mitarbeiter und -innen, schauspielende Künstler, Maskenbildner, Regisseure, Musiker, …
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Oktober Impuls

Die stillen Tage

„Ich habe mich oft gefragt, ob nicht gerade die Tage, die wir gezwungen sind, müßig zu sein, diejenigen sind, die wir in tiefster Tätigkeit verbringen? Ob nicht unser Handeln selbst, wenn es später kommt, nur der letzte Nachklang einer großen Bewegung ist, die in untätigen Tagen in uns geschieht? Jedenfalls ist es sehr wichtig, mit Vertrauen müßig zu sein, mit Hingabe, womöglich mit Freude.

Rainer Maria Rilke in einem Brief an Tora Holmström, 24. August 1904“

Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle einfach, dass Sie sich die Zeit nehmen, diese Zeilen immer wieder einmal zu lesen und wirken zu lassen. Ohne den Anspruch alles zu verstehen, sie gleich als gut, schlecht, richtig oder falsch zu bewerten oder sie auswendig zu lernen.

Ihre Sandra Plazibat

 

 

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