Naturcoaching Weiterbildung – Teil 2

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Das Element Luft und die Gedanken waren die Leitmotive für den zweiten Teil der Weiterbildung im Wandelhaus. Wertvoll war, dass sich die Gruppenmitglieder bereits kannten und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Der Einstieg fiel nun bedeutend leichter als beim ersten Mal.
Wie auch bei mir, war bei den Anderen die Vorfreude auf das Wochenende sehr groß. Teilweise sogar auf den schlechten Handyempfang der uns digitale Abstinenz abverlangt oder auch schenkt. Als Neuerung gab es diesmal eine Übernachtungsmöglichkeit im Bett-Zelt am Bach.

In einer schönen Übung ging es am Anfang um Wahrnehmung und Wahrheit. Sie kennen es doch bestimmt auch, wenn Sie sich mit jemand streiten und ganz sicher sind, dass es so WAR. Genau SO!
Wenn jedoch von einer Decke mit ca. 100 kleinen Gegenständen welche verschwinden und andere hinzukommen, dann ERLEBEN Sie die Unsicherheit, ob da vorher eine Muschel lag. Doch. Nein. Doch. Vielleicht?
Oder hier eine Übung von mir: nehmen Sie ein Blatt Papier. Schreiben Sie groß die Zahl 3 drauf. Dann gehen Sie um den Tisch rum und blicken von jeder der vier Seiten auf das Blatt und sagen laut, was Sie sehen. Wer hat Recht?

Weiter zu den Weiterbildungsinhalten: Und immer wieder ging es darum die Natur mit unterschiedlichen Sinnen spielerisch zu erleben. Ein kleines Äffchen zeigte uns, welches Affenrennen unsere Gedanken im Hirn vollführen und wie wir Kunden behilflich sein können dies sichtbar zu machen und einzuordnen. Und eine andere Übung lies aus einem handelsüblichen Haselnussrutenzaun ein gemeinschaftliches Kunstwerk entstehen. In Stille und mit Hingabe.

Einen größeren Raum nahmen dieses Mal die Übungscoachings ein. Wir schlüpften wieder jeweils in die Rolle eines Naturcoaches/einer Naturcoachin oder in die Kundenrolle, den sogenannten Coachee. Wir übten das vorher Vermittelte ein und konnten währenddessen und im Anschluss eine ausführliche Reflexion vornehmen.

Meine Erfahrungen in beiden Rollen waren bewegend und toll bis abgefahren. Sie stießen Lösungen an, die mir noch unter die Haut gehen und so soll es auch sein.

Der Blick von oben, nachdem der Berg erklommen war – die unterschiedliche Bedeutung einer Feder – Weggabelungen – die wechselnden Farben einer Eidechse – Töne die mich binnen Sekunden nach Kroatien beförderten – ein Dornenbusch und eine Kuhfamilie. Als dies stellte die Natur zur rechten Zeit hilfreich zur Verfügung.

Persönlich vertiefte ich dieses Mal,  dass Ratschläge meinerseits unnötig sind. Die beste Lösung für die Person und das Thema entsteht, wenn ich den Raum halte und vertrauend an die Natur übergebe. Es gibt immer wieder Stellen, an denen es sehr wichtig ist meiner Intuition oder kleinen Impulsen nachzugehen und die Ideen daraus anzubieten und auszuprobieren.  Hört sich einfach an und ist meiner Meinung nach die Königsdisziplin des Naturcoachings.
Um dies zu können, müssen wir regelmäßig an uns arbeiten und gut für uns sorgen z.B. durch eigene Naturerfahrungen, Meditation, Weiterbildung und sich coachen lassen.

In diesem Sinne, sorgen Sie gleich heute besonders gut für sich!

Ihre Sandra Plazibat

 

 

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