Der Urlaub ist vorbei – es wird Zeit zu verreisen!

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Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass eine Diät zwischen Neujahr und Weihnachten stattfinden sollte, wenn Sie erfolgreich sein soll, und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ähnlich empfinde ich es mit dem Urlaub. Das schöne Leben sollte nicht nur im Urlaub stattfinden, sondern zwischen den Urlauben. Stattdessen arbeiten wir vor dem Urlaub nochmal mit Vollgas, damit wir ja alles wegschaffen, sprich wir geben Vollgas wenn der Akku eh schon leer ist. Das ist so, als ob wir nur noch 5 l Benzin im Tank haben und beschließen auf der Autobahn mit 180km/h nach Kroatien zu fahren.

Nein, in dem Fall würden wir beschließen mit 50km/h durch die Stadt zur nächsten Tankstelle zu kommen und da gibt es erstmal nichts Wichtigeres. Keine unnötigen Fahrten.

Tja und nach dem Urlaub sieht es im Geschäft erstmal nicht besser aus. Das wissen wir alle. OK, ich höre da einen Aufschrei von denjenigen die sagen „Urlaub, was ist das?!“

Schade. Aber selber schuld. Stimmen Sie mir zu?

Ich kenne da eine ganz wunderbare Frau. Sie ist mein Coach und hilft mir regelmäßig mein eigenes Leben zu filtern. Vor allem, wenn es schwer ist. Vor meinem Urlaub war ich bei ihr und wir hatten ein tolles Gespräch auf einer Bank am See. Ja, auch so kann Arbeit aussehen. Beeindruckt hat mich, dass Sie Ihr Handy mit in den Urlaub nimmt und Sie das in keinster Weise belastet. Ihre Kunden wissen, dass Sie sie erreichen können und sollen wenn es wichtig ist. Und es habe den Vorteil, dass Sie auf dem Laufenden ist, wenn Sie wiederkommt und das erspart ihr Stress. Dabei strahlte Sie zufrieden und meinte, das liegt wohl dran, dass Sie ihre Arbeit liebt und es eigentlich keine Arbeit für Sie ist. Ich war beeindruckt. Wow, das ist absolut erstrebenswert für mich.

Wenn Ihnen das auch gefällt, dann lesen Sie jetzt weiter. Ich habe von meinem Mentor und inzwischen sehr guten Freund ein Buch empfohlen bekommen. Ich muss dazu sagen, dass er zu den Menschen gehört die mich oft besser kennen als ich mich selbst und das Beste für mich will. Vor allem schätzt er mich wegen dem wie ich bin und nicht wie ich sein will.

Nun, die Empfehlung was schon etwas länger her, aber vor dem Urlaub war die Zeit dann reif für das Buch. Es handelt sich um „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky. Es wurde zu meiner Urlaubslektüre und das Fortsetzungsbuch gleich dazu. Ich bin anders nach Hause gekommen als ich weggefahren bin und stehe jetzt vor der Herausforderung meinen Alltag entsprechend zu verändern. Ich möchte Ihnen das Buch ans Herz legen, wenn Sie derzeit in der Situation sind, dass Sie merken, tief drin fehlt etwas, obwohl Sie doch eigentlich alles haben.

Meine Partnerin und ich haben das Buch inzwischen einigen Leute empfohlen. Die Rückmeldungen sind faszinierend. Sehr gerührt hat mich die Reaktion einer Frau die nach über 25 Jahren im Betrieb gekündigt worden war und damit ordentlich zu kämpfen hatte, weil es sehr unschön zu Ende ging. Sie meinte nach dem Lesen: „Ich glaube ich sollte meinem Chef dankbar sein, dass er mich gekündigt hat!“

Keine Sorge – es ist kein Wunderbuch oder abgehoben oder sehr spirituell, sondern sehr lebensnah und einfach und es wird Sie ermutigen. Doch dafür, dass sich der Nebel nicht wieder über Ihre Einsichten legt, dafür sind Sie selbst verantwortlich (das mit dem Nebel werden Sie verstehen, wenn Sie das Fortsetzungsbuch mit dem „Wiedersehen im Café am Rande der Welt gelesen haben, grüßen Sie dann „Tutu“ von mir).

Und für diejenigen von Ihnen die Führungskräfte sind, oder in etwas in Ihrem eigenen Unternehmen verändern wollen, seien die zwei Bücher zu den Big Five empfohlen. Ich habe inzwischen alle vier gelesen und genossen. Übrigens schaue ich beim Schreiben gerade auf mein selbstgemaltes Bild meiner Big Five und meines ZDE (auch das werden Sie später verstehen).

Nun, ich für meinen Teil, werde in Kürze nochmal vereisen. Und es gibt durchaus einen großen Unterschied zwischen Reise und Urlaub meiner Meinung nach. Und sobald ich diesen Blogbeitrag online gestellt habe, schnappe ich mir einen weiteren meiner Big Fives, lege ihm Geschirr und seine neonorangene Schleppleine an und dann geht’s raus.

 Ihre Sandra Plazibat

 

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