Eine Doktorarbeit schreiben…letzter Teil

Welche besonderen Reaktionen anderer Leute hast du dir eingeprägt?

Besonders glücklich war ich, als ich es geschafft hatte einen Entscheidungsbaum zu programmieren! Mit Ja und Nein Button und schlussfolgernder Handlungsempfehlung. Voller Stolz führte ich diesen meinen Kindern vor, woraufhin meine 9-jährige Jüngste meinte: „Mama, du bist voll kindisch.“

Und weiterhin als mein Chef mir meinen absoluten Tiefpunkt am Schreibtisch ansah und sagte: „Wir gehen jetzt einen Kaffee trinken.“ Und dort unterhielten wir uns dann über alles andere nur nicht die Doktorarbeit. Danach ging es mir viel besser. Weiterlesen

Eine Doktorarbeit schreiben… Teil 2

Lesen Sie heute die Fortsetzung des Interviews. Ich wünsche viel Vergnügen!

Wie waren deine persönlichen Rahmenbedingungen während du an deiner Doktorarbeit gearbeitet hast?

Na ja, nicht ganz so rosig. Ich hatte zu Beginn der Doktorarbeit 4 Kinder, die Jüngste war 5 und der Älteste 12, war verheiratet, arbeitete in einem Teilzeitjob und war ehrenamtlich als Finanzvorstand im örtlichen Fußballverein tätig.

Positiv war, dass die Doktorarbeit eng verknüpft war mit dem Forschungsprojekt, so dass sich Synergien ergaben. Jedoch war dort genügend zu tun und außerdem hielt ich auch noch Vorlesungen, so dass sich die Arbeit auf meine Freizeit und somit überwiegend auf die Abend- und Nachtstunden konzentrierte.

Von den gesamten 4,5 Jahren habe ich zum Ende hin etwas mehr als 1,5 Jahre reine „Schreibzeit“ benötigt, die andere Zeit war für Forschungsarbeit, Recherche und Veröffentlichungen im Hinblick auf die Doktorarbeit. Weiterlesen